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By Margherita Zander

Das Buch bietet einen fundierten Einblick in die foreign viel diskutierte und neuerdings auch in Deutschland lebhaft verfolgte Resilienzforschung. „Resilienz“ bedeutet „seelische Widerstandsfähigkeit“ in belasteten und risikobehafteten Lebenssituationen. Aufwachsen in Armut ist ein zentrales Entwicklungsrisiko für Kinder.
Wichtigste Erkenntnis ist, dass „Resilienz“ durch pädagogisches und sozialpädagogisches Handeln gefördert werden kann. Bisher fehlte jedoch eine theoretisch fundierte Begründung und eine substanzielle fachliche Erörterung, wie sich das Resilienzkonzept für Kinder und Familien in Armutslagen übertragen und anwenden lässt. Diese Lücke schließt das Buch.

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Resümierend kann also festgestellt werden, dass Armut als Entwicklungsrisiko generell in der Risiko- und Resilienzforschung in den unterschiedlichsten disziplinären Zugängen berücksichtigt wird. Was jedoch jeweils unter Armut verstanden wird und in welcher Weise die Armutsproblematik als Risikofaktor begriěen wird, kann stark diěerieren. In manchen, insbesondere den stärker medizinisch-psychopathologisch ausgerichteten Studien, wird häufig ein nicht präzise definierter Armutsbegriě verwendet, was teilweise zu unbefriedigenden Ergebnissen führt, wenn es konkret um Armut als kindliches Entwicklungsrisiko geht.

Zu beachten ist, dass er nicht im engeren Sinne „Armut als Lebenslage“, sondern „Verarmungsprozesse“ in einem konkreten historischen gesellschaĞlichen Kontext zum Ausgangspunkt genommen hat. Elder bezieht sich auf die Erfahrung von Einkommenseinbrüchen, die Familien infolge der „Großen WirtschaĞskrise“ erliĴen haben. 28 Als Maßstab für „ökonomische Deprivation“ gilt für Elder der prozentuale Einkommensverlust, den die Familien zwischen 1929 und 1933 erfahren haben. Beträgt dieser Verlust mehr als 35%, dann spricht Elder von deprivierten Familien, bei geringerem Verlust von „relativ nicht deprivierten“ Familien.

Als weitere Pioniere können auch RuĴer (1979), Garmezy (1981) und Garmezy/RuĴer in Zusammenarbeit (1983) zitiert werden. So hat Norman Garmezy beispielsweise bereits 1981 die Abkehr von der ausschließlichen Orientierung an Krankheit und „Fehlanpassungen“ sowie ein grundlegend verändertes Verständnis von „Normalität“ sowie „gesunder Entwicklung“ gefordert. In diesem Zusammenhang hat er einen Katalog von förderlichen Entwicklungsbedingungen aufgestellt, auf den im aktuellen Resilienzdiskurs immer noch Bezug genommen wird (vgl.

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